Gesellschaftliches Engagement

Als Königin widmete Prinzessin Beatrix wichtigen Ereignissen in den Niederlanden große Aufmerksamkeit. Bei Katastrophen bekundete sie ihr Mitgefühl mit den Opfern und sprach mit Hinterbliebenen.

 Die Prinzessin hielt sich über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf dem Laufenden. Auch war sie regelmäßig bei Eröffnungs- und Gedenkveranstaltungen, Feierstunden und vielen anderen offiziellen Anlässen zu Gast.

Sie besuchte Orte und Regionen im ganzen Land. Dabei standen lokale Fragen und Probleme im Mittelpunkt, beispielsweise auf den Gebieten Recht, Landwirtschaft, Minderheiten oder Umweltschutz.

Am 16. Mai 1996 wurde Beatrix für ihre Verdienste um die europäische Einigung der Internationale Karlspreis verliehen, der 1949 in Aachen gestiftet wurde, um Persönlichkeiten auszuzeichnen, die den Gedanken an die europäische Einigung gefördert haben. Prinzessin Beatrix war der dritte Preisträger aus den Niederlanden: 1951 war Hendrik Brugmans und 1961 Joseph Luns gewürdigt worden. Den internationalen Beziehungen galt von jeher ihr Interesse. Auf Staatsbesuche ausländischer Gäste in den Niederlanden und ihre Besuche im Ausland hat sie sich immer gewissenhaft vorbereitet.
2005 verlieh die Universität Leiden ihr als Königin die Ehrendoktorwürde in Anerkennung der Art und Weise, in der sie die Bedeutung der Freiheit des Menschen thematisiert und sich zur Verantwortung, die diese Freiheit mit sich bringt, geäußert hat.
 

Prinzessin Beatrix ist nach wie vor Schirmherrin vieler Organisationen.