Toespraak van Zijne Majesteit de Koning tijdens de netwerkbijeenkomst in het Mercedes Benz Museum te Stuttgart

4 juni 2013

De toespraak is uitgesproken in het Duits.

Exzellenzen, meine Damen und Herren, liebe Freunde!

Was für eine Freude, Sie alle hier beisammen zu sehen. Und was für ein schönes Ambiente, hier in diesem phantastischen Mercedes-Benz-Museum, das Ben van Berkels UN Studio entworfen hat. Dieser Ort symbolisiert auf überzeugende Weise, was Deutsche und Niederländer in puncto Technik und Kreativität gemeinsam erreichen können. Und genau darum ging es auf dieser Reise.

Gestern in Hessen sprach ich von der einzigartigen Verflechtung zwischen Deutschland und den Niederlanden. Gerade auch auf den Gebieten Handel, Wissenschaft und Industrie. Und von den Chancen, gemeinsam noch zusätzliche Schritte zu gehen. Nicht zuletzt hier im Süden Deutschlands.

In den letzten Tagen haben wir sozusagen im Schnelldurchlauf Hessen und Baden-Württemberg besucht. Wir wurden begleitet von zwei Ministerinnen und fast hundert hochkarätigen niederländischen Unternehmen.

Die beiden Ministerpräsidenten und ihre Landesregierungen haben uns ausgesprochen gastfreundlich empfangen und uns großes Interesse entgegengebracht. Wir durften uns in einigen Spitzenunternehmen umsehen. Wir haben mit prominenten Unternehmern aus Deutschland und den Niederlanden Gespräche geführt. Und - das ist das Allerwichtigste - wir haben uns bemüht, deutschen und niederländischen Unternehmern und Entscheidungsträgern reichlich Gelegenheit zu Begegnungen zu bieten.

Denn es geht um Sie, meine Damen und Herren. Ein königlicher Besuch kann Türen öffnen - hindurchgehen und Kontakte knüpfen müssen Sie selbst. Wenn Sie es tun, können Sie noch viel erreichen. So viel ist uns auf dieser Reise klar geworden.

Was als erstes auffällt: es wird schon jetzt intensiv zusammengearbeitet. Niederländische Investitionen sichern heute im Süden Deutschlands die Existenz von mehr als tausend Unternehmen und 330 000 Arbeitsplätze. Einige Unternehmen könnten kaum noch bestehen ohne ihren Partner jenseits der Grenze. Ein neues deutsches Auto - dasSymbol des Wirtschaftswunders - besteht heute zu einem Viertel aus hochwertigen Bauteilen aus den Niederlanden.

Aber es ist noch viel Luft nach oben. Für Wachstum. Für neue Partnerschaften. Für die Entwicklung innovativer hochwertiger Produkte. Für Flexibilität und Kreativität. Denn wir wollen die besten Endprodukte und die besten Produktionsprozesse.

Was ebenfalls auffällt, sind die Schlüsselbegriffe industrielle Entwicklung und Innovation. Ein gesundes produzierendes Gewerbe ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Dienstleistungen allein sind ein zu schwaches Fundament. Damit allein lässt sich die soziale Marktwirtschaft nur schwer langfristig sichern. Wenn Deutschland und die Niederlande auch künftig in den Bereichen Industrie und Innovation zusammenarbeiten, ist das die bestmögliche Partnerschaft auf dem Weg in die Zukunft.

Als wir vorhin oben durch das Museum geführt wurden, fiel mein Blick inmitten all der bahnbrechenden Architektur und Autotechnik auf einen Mercedesbus aus dem Jahr 1974 - der Mannschaftsbus der deutschen Fußball-Nationalelf!

Natürlich ist gegen eine gesunde Rivalität zwischen unseren beiden Ländern nichts einzuwenden. Aber Kooperation und Teamwork bringen uns noch weiter. Erst letzte Woche in Wembley hat sich wieder einmal gezeigt, dass selbst das stärkste deutsche Team erst durch einen Schuss niederländische Technik und Kreativität triumphieren kann!

Meine Damen und Herren,

wir kehren gleich in die Niederlande zurück. Wir danken Ihnen sehr für die uns erwiesene Gastfreundschaft. Und für die Offenheit und das Interesse, das Sie unserer Handelsmission entgegengebracht haben. Bleiben Sie in Kontakt miteinander. Wir kommen gerne wieder, um uns ein weiteres Mal persönlich davon zu überzeugen, was Sie mit Technik und Kreativität gemeinsam zu leisten imstande sind!